Dienstag, 4. Februar 2020

Day 18/19: Tagesausflug zum Lake Nakuru / Daytrip to Lake Nakuru

Krass Leute was für ein Wochenende.
Unser Wecker klingelte schon um 5.15 Uhr, weil wir uns um 6 Uhr bei Mark treffen wollten. Einfach viel zu früh für uns. Tom gesellte sich ein wenig später auch dazu und wir warteten gemeinsam auf Lucy und unseren Fahrer James. Da die Kenianer allerdings immer zu spät kommen, konnten wir erst um 6.45 Uhr mit unserem Ausflug starten.
Es war das erste Mal, dass wir aus der Stadt heraus und in den Genuß der Schönheit Kenias kamen.
Unseren ersten Zwischenstopp auf dem Weg nach Naivasha machten wir in der Buffalo Mall. Dort gönnten wir uns ein kleines Frühstück und einen Kaffee um wach zu werden.
Die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden und je näher wir Lake Nakuru kamen, umso mehr afrikanische Tiere bekamen wir zu Gesicht. Wir sahen Paviane, Zebras und Giraffen. Es ist einfach unglaublich, wie die hier am Straßenrand grasen - wie bei uns im Land die Kühe.
Kurz bevor wir unser Ziel erreichten, hielten wir noch bei einem kleinen Souvenirladen. Es war alles handgefertigt und wir hätten uns hier Stunden aufhalten und alles leer kaufen können. Lisa musste sich mit nur 2 Ölmalereien begnügen. Mehr war nicht drin. Und Sina hat gar nichts gekauft.
Lucy war so nett und bezahlte für uns alle den Eintritt für den Pak, allerdings nicht freiwillig. Der Typ an der Kasse war einfach so überwältigt von der Masse an Besuchern, dass er alles durcheinander gebracht hat. Natürlich geben wir ihr das Geld wieder. Als wir dann endlich in den Park hinein fuhren, wurden wir von einer Herde Zebras, Büffel und Warzenschweine (Marks Seelentiere, denn sie pupsen viel und sehen witzig aus) begrüßt.
Wir waren umgeben von Afrikas atemberaubender Tiervielfalt und grandioser Landschaft. Leider liefen uns keine Löwen, Geparden oder Leoparden über den Weg, aber stattdessen sahen wir Zebras, Giraffen, Paviane, Nashörner, Gnus, Antilopen, Büffel und eine Vielfalt an Vogelarten wie Pelikane und Flamingos. Insgesamt verbrachten wir etwas 5 Stunden im Park und fuhren dann, müde von den ganzen Eindrücken, zurück nach Nairobi.
Da Lucy noch ein paar Früchte und Gemüse kaufen wollte, hielten wir am Straßenrand, wo viele Einheimische ihre Ware verkaufen. Wir wurden regelrecht überfallen. Es standen bestimmt um die 10-15 Leute um unser Auto herum und versuchten verzweifelt uns ihr Obst und Gemüse zu verkaufen. Eine Frau fragte Lucy verzweifelt, ob sie nicht einfach ihre Paprika kaufen könne, da sie den ganzen Tag noch nichts verkauft hatte. Solche Situationen stimmen einen echt nachdenklich.
Wir kamen außerdem noch in den Genuß einer weiteren Spezialität: dem gegrillten Maiz. Der wird ebenfalls oft am Straßenrand verkauft. Echt lecker! Gegen 21 Uhr kamen wir dann endlich erschöpft und zufrieden zuhause an.
Was für ein Tag Leute, was für ein Tag.
(Marks Lieblingsspruch: God bless. Amen)


Day 19: Da wir erst um 11 Uhr zur Arbeit mussten, konnten wir endlich mal wieder etwas ausschlafen. Im Waisenhaus angekommen konnte Lisa mit Hilfe von Evelin, der Rezeptionistin, dann auch ihre Postkarten verschicken. Das ist nämlich gar nicht so einfach hier, da es in Kenia nicht wirklich eine "Post" gibt. 
Zum Mittag gab es dann mal wieder traditionelles Essen: Pilau Reis mit einer Art Gulasch und Krautsalat. Danach machten wir einen kurzen Abstecher zum Supermarkt und besuchten wie immer die Kinder. Zuhause ruhten wir uns ein wenig aus und warteten auf Kayla, die von ihrem Kurzurlaub wiederkam.


Wow what an adventurous weekend. 
We had to get up at 5.15 am, cause we needed to be ready at 6 am to meet at Mark's. Way too early.
Tom joined us a bit later and we all waited for Lucy and driver James to pick us up. But Kenyans are always late, so we left around 6.45 am.
That was our first proper trip outside of the city and we got to see Kenyas beautiful landscape and scenery.
Our first stop on the way to Naivasha, was at buffalo mall, where we got breakfast and a coffee to wake up a little. 
The drive took us around 4 hours and as we got closer towards Lake Nakuru, we saw baboons, zebras and giraffes alongside the road. It's just crazy that they have those animals running around like cows in our country. Absolutely brilliant!
Before we entered the park, we stopped at a small souvenir shop, which sells handmade arts and crafts. We could've spend a fortune there and Lisa ended up buying two oil paintings. 
Lucy was nice enough to pay the entrance fee for all of us (she didn't know what she got herself into...the cashier was too confused and overwhelmed by the amount of people in front of him, trying to get tickets for the park).
Driving through the gate, we were greeted by a herd of zebras, buffalos and pumbas (Mark's spirit animal, they fart a lot and look funny). We were surrounded by Africa's most stunning wildlife and astonishing nature. Unfortunately we didn't see any lions, cheetahs or leopards, but we managed to spot buffalos, rhinos, zebras, giraffes, monkeys and a variety of birds like flamingos and pelicans. We spent around 5h in the park, before we started our drive back to Nairobi. We were all very tired. 
Lucy wanted to buy some fruit and vegetable from the locals along the roads, trying to earn their living. We got ambushed by at least 10 to 15 people. One woman begged her to by her peppers, as she didn't sell anything the whole day. It was though to experience this with your own eyes and it makes you think a lot.
We also tried another local food: the grilled maize. It was really nice!
Totally exhausted, we arrived at home around 9 pm.
What a day guys, what a day.
(Mark's favourite phrase: Good bless. Amen)

Day 19...As we started work at 11am, we were able to had a nice long lay. Lisa finally managed to sent her postcards, with Evelyns help. She is the receptionist here. It's quite difficult to send post, because they don't have a proper mail system here.
For lunch we had another traditional food: Pilau rice with meaty sauce and cabbage.
After that we went to the supermarket around the corner to get some bits and bobs.
Of course we couldn't miss out on visiting the kids. Back home we relaxed and waited for Kayla to come back from her holiday.

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