Dienstag, 11. Februar 2020

Day 24: Masai Mara

Heute morgen ging es für uns schon um 7 Uhr los. Wir frühstückten noch im Hotel und dann ging die Fahrt weiter Richtung Masai Mara. Dieses Mal war die Fahrt echt ruhig, da wir alle noch recht müde waren. Gegen 13 Uhr kamen wir dann endlich in unserem Camp an. Man war das eine Holperstrecke dorthin! Wir beschweren uns bestimmt nie wieder über die Straßen in Deutschland oder Schottland 😅. Am Straßenrand sahen wir viele Masai Kinder, die uns erst zuwinkten und anschließend mit ausgestreckter Hand nach Süßigkeiten fragten. Linus erklärte uns, dass es aber besser ist ihnen nichts zu geben, da sie nicht wie wir zum Zahnarzt gehen, sondern ihnen auf altmodische Weise bei Zahnschmerzen die Zähne entfernt werden.
Da wir mit die ersten im Camp waren, konnten wir uns zwischen Zelt und Brick (kleines Haus) entscheiden. Die Frau, die uns herum führte, riet uns zu letzterem, da es im Zelt nachts sehr kalt werden könnte. Gesagt getan. Anschließend aßen wir zu Mittag (immer noch keine anderen "Camper" in Sicht) und hatten 2h Zeit uns auszuruhen, bevor es gegen 16 Uhr zum ersten Game Drive ging. Das war total beeindruckend, da wir zum ersten mal die Masai Mara betraten. Endlose Weiten und direkt jede Menge afrikanische Wildtiere, darunter auch die heißersehnten Elefanten. Leider war es zu heiß für die großen Raubkatzen, d.h. sie haben sich schattige Plätzchen gesucht und waren nicht zu sehen. Echt schade! 
Um sich untereinander verständigen zu können, haben alle Guides eine Art Radio,  bzw. Funkgerät im Auto. Einer von ihnen berichtete von einem Löwen im Gebüsch und jeder fuhr sofort dorthin. Es war jedoch ziemlich unspektakulär, da wir nur einen Blick auf Bauch und Hinterbein des Löwen werfen konnten. Kurz vor Ende des Trips berichtete einer der Guides von einem steckengebliebenen Safari-Van. Alle fuhren sofort hin und mit vereinten Kräften gelang es ihn zu befreien. Wir durften alle die Vans nicht verlassen und mussten nach gefährlichen Tieren Ausschau halten, während die Guides mit dem Auto beschäftigt waren. Als wir auf dem Rückweg waren, wurde es schon dunkel und wir haben gar nicht mehr damit gerechnet plötzlich zwei Geparden zu sehen, die ganz entspannt am Wegrand lagen. Wir hatten großes Glück, denn man sieht sie nicht so oft. Das war das Highlight des Tages! Zurück im Camp gab es um 20 Uhr Abendessen, diesmal mit vielen anderen Safari- Teilnehmern. Endlich hatten wir ein wenig Gesellschaft 😊.

Today we had to wake up at 7am. We had breakfast in the hotel and continued our drive to the Masai Mara. As we were all very tired, we didn't have much of a conversation. Around 13pm we finally managed to arrive at our camp. Guys what a drive. It was so bumpy!! We will never ever complain about the roads in Germany or Scotland again 😅.
'Cause we were the first guests in the camp, we could choose between a tent or a brick to stay in - we decided to take the brick, as it could get really cold in the tent during the night, according to the woman showing us around. At lunchtime we were still the only people in the camp - that felt really lonley. But in the evening a big group with around 25 people was supposed to arrive. Before we started our first game drive at 16pm we had 2h to relax a bit which was quite nice. Entering the Masai Mara was really impressive - a great vastness and a lot of wild animals. We were finally able to see  elephants in their natural environment.
Unfortunately we didn't see any big cats, as it was just way too hot for them. To take shelter from the sun, they hid themselves in the bushes.
All guides have kind of a radio/ walkie-talkie in their cars to communicate with. One of them saw a lion sleeping in a bush, and everyone drove to that place. The big cat wasn't good to spot, so we just saw a leg and the belly. A bit unsatisfying.
On our way back a van got stuck and asked for help via radio. Everybody drove there to help and the guides managed to get it back on track. The highlight of the day was seeing 2 cheetas lying at the wayside just as we were driving back to our camp. We were so suprised and didn't think we would see any anymore. So we were really lucky as it is really hard to see them! That was so cool! Around 8pm we arrived at our camp and had dinner- this time with all the other people safari-tourists. Finally some company 😊.

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