Es ging so richtig früh los. Um 5.30 Uhr mussten wir beim Frühstück sein und um 6 Uhr, passend zum Sonnenaufgang, starteten wir mit dem Game Drive.
In der Masai Mara begrüßten uns sofort jeden Menge Tiere auf einem Fleck. Das war einfach atemberaubend! Da liefen Giraffen zusammen mit Antilopen, Elefanten zwischen Warzenschweinen und Zebras mit Gnus. Und wir wurden Zeuge unseres ersten Sonnenaufgangs in Afrikas. Verrückt! Wir machten natürlich jede Menge Fotos und Videos. Einige davon seht ihr hier.
Über das Funkgerät hörte Linus, wie ein Löwe gesichtet wurde, daher ging es in hoher Geschwindigkeit zum Ort des Geschehens. Da der Funk aber für alle hörbar ist, fanden wir eine Traube von Vans vor, die schneller waren als wir. Wir hatten uns eine Safari etwas anders vorgestellt. Es war wie ein Wettkampf, wer zuerst kommt, malt zuerst. Wir mussten uns anstellen und hintereinander reihen um einen Blick auf die Löwen, die unter einem Busch lagen, werfen zu können. Als wir eine andere Richtung einschlugen, passierte Linus etwas, was man auf keinen Fall in einer Safari gebrauchen kann... er fuhr über einen Graben und beschädigte etwas an der Unterseite unseres Autos. Wir konnten nicht mehr weiter fahren und er musste seinen Werkzeugkoffer herausholen und es reparieren. Wir befürchteten schon das Schlimmste... das Auto ist nicht mehr zu reparieren und wir müssen die Safari abbrechen. Doch Gott sei Dank, hielt einer der anderen Guides (John/Johnny) und bot uns seine Hilfe an. Da Linus länger brauchte um das Auto zu reparieren, fuhren wir mit Johnny und seiner Crew weiter. Mit Crew meinen wir 3 weitere Safari-Bucher. Eine ältere Frau und ein Asiate aus Amerika sowie ein Mann aus der Schweiz. Alle total nett und offen. Wir fühlten uns gleich gut aufgenommen und hatten Spaß. Der Wagen war ein ranzig aussehender Van, der komischerweise weniger ruckelig fuhr als unser cooler Jeep. Man muss dazu sagen, dass Johnny seinen Wagen echt gut beherrscht. Kurz nach unserem Umstieg ging auch schon das Radio und er gab Vollgas. Nach wenigen Minuten sahen wir eine Löwin die Straße überqueren. Total cool und unvorhergesehen. Sie war aber auch schnell wieder weg und unsere Fahrt ging weiter. Wir unterhielten uns gut mit der älteren Dame, die viel alleine reist und sich den beiden Männern bei der Safari angeschlossen hat. Wir waren echt eine coole Truppe. Der Funk gab zu verlauten, dass weitere Löwen unter ein paar Büschen gesichtet wurden. Als wir dort ankamen, war natürlich schon eine Reihe Autos anzutreffen. Doch wie sich herausstellte, steckten 4 Wagen fest. Sie hatten sich in den sumpfigen, matschigen Stellen festgefahren. Johnny versuchte vorsichtig zu helfen, aber er gab irgendwann auf. Das Risiko selbst stecken zu bleiben war einfach zu hoch. Linus kam wenig später dazu -er hatte es glücklicherweise geschafft unser Auto zu reparieren, aber entschied sich den anderen zu helfen. Wir kehrten um und fuhren mit Johnny weiter. Wenig später gab er wieder Gas, denn es hieß jemand hätte einen Leoparden gesichtet. Nix wie hin! Allerdings ließ das Tier sich nicht so leicht finden... es versteckte sich unter und zwischen den Sträuchern und Büschen. Nach einiger Zeit jedoch sahen wir ihn endlich! Das war vielleicht ein Erlebnis! So ein tolles Tier! Aber auch hier gab es Probleme mit einigen Autos. Eins steckte nach der Verfolgung des Leoparden fest und ein weiteres war total hinüber und konnte nicht mehr weiterfahren. Die Passagiere wurden von unserem Guide Johnny aufgenommen und es wurde Zeit für uns seine Gruppe wieder zu verlassen. Linus erwartete uns schon. Mit schwerem Herzen zurück in unserem Van fuhren wir zum Mara River, wo uns ein netter Ranger Hippos und Krokodile zeigte und wir anschließend unser Lunch-Packet aßen. Wieder "on the road" fuhren wir an dem nun leeren und kaputten Van vorbei und die Fahrer fragten Linus, ob er sie abschleppen könne. Wir hatten nichts dagegen, da wir annahmen, dass Linus sie nur ein kurzes Stück abschleppen würde. Pustekuchen... wir zogen den Van fast 2h hinter uns her, fast bis zurück zu unserem Camp. Das wars mit unserer Safari. So hatten wir uns das nicht vorgestellt! Hätte er uns vorher erzählt, dass wir den Van bis zum Ende abschleppen müssen, hätten wir abgelehnt. Daher waren wir ein bisschen angefressen als wir am Camp ankamen. Linus und wir hatten uns komplett missverstanden. Wir sind davon ausgegangen, dass wir die Typen absetzen und anschließend zurück in eine andere Richtung fahren würden und Teile der Gegend ansteuern, die wir noch nicht gesehen haben. Naja jetzt ist es zu spät. Es war trotzdem eine coole Erfahrung und wir hatten das Glück die "big five" live und viele andere beeindruckende Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Das ist schon eine tolle Lebenserfahrung!
This morning we had to get up really really early. We had breakfast at 5:30 am and went for a game drive at 6 am. Just the right time to see the sunrise!
We were welcomed by a great number of different animals, all in one place. That was just breathtaking! We saw giraffes together with antilopes, elephants, pumbas, zebras and gnus and bore witness to our first sunrise in Africa. Crazy! Needless to say that we took a lot of pictures and videos.
Over the radio thingy we were informed that someone saw lions. So we speeded up and drove to the place he had mentioned. Because every driver had such a radio, there were already 6 other cars. We thought it would be a bit different to be honest. It was like a competition: first - come, first - served. We had to line up to see the lions lying in a bush.
As we continued, Linus drove over a ditch and damaged our car. He had to fix it, but we weren't sure if that was even possibe. We were shocked and thought that's it, we can't continue with our safari! But luckily one of the other drivers, named John/Johnny, offered to help us. We could continue with him and his clients. There were 3 of them - an older woman and an asian guy from the USA and a man from switzerland. All of them were really nice and outgoing. We felt welcomed and had a lot of fun. The car Johnny was driving was a small van. It looked a bit run down but was driving very smoothly. It was actually less bouncy than our jeep. On top of that Johnny was a really good driver.
Shortly after we changed cars, he drove at full speed and we were able to see a lioness crossing the street. It was a total surprise. So amazing!!
We continued our drive and had a really nice conversation with the older american woman Claudette. She is traveling alone and had joined the other two guys on their safari.
Then we heard of another sighting of lions on the radio. Of course we weren't the only ones when we arrived. A lot of other cars were already there and 4 of them got stuck, as the area was very muddy. Johnny tried to help but couldn't do much, as the possibility of getting stuck ourselves was just too high. Linus arrived a little bit later- he had managed to repair our jeep- and decided to help. So we stayed in Johnny's car and drove with him to another sighting. This time somone had seen a leopard. But it took us a while to find him, he hid himself really well under the bushes. Finally we managed to see him. What a georgeous animal. And what a mesmerizing moment!
We had some problems with the cars here as well. How could it be otherwise? One car got stuck and another one broke down. Johnny had to take all the passengers and we heavy-heartedly had to get back into our car. Linus drove us to the Mara River where a ranger showed us around. We could see hippos and crocodiles and had our lunch there.
Back on the road we passed the broken van and one of the drivers asked Linus, if we could tow them. We didn't have anything against it, as we assumed, it would only be for a short while. Turned out we were wrong. We towed them nearly for 2h back to our camp. And that was it! That was not how we imagined our safari to be like. If he would've said he'd tow them all the way back to our camp, we wouldn't have agreed to it. It was a big misunderstanding and we were totally pissed. We thought we would tow them just for a short while and would continue on with our drive to areas we haven't seen yet. Now it's too late. But at the end of the day it was a really cool experience and we got really lucky to be able to see all the "big five" and all the other astonishing animals in their real habitat. It's a great experience for life!
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